Februar, 2013

  1. „Die Inspiration der Salon‘s“

    Veröffentlicht am 27. Februar, 2013 von Carola Wiegand

    Die Welt um mich herum nehme ich nur noch schemenhaft wahr. Heute ist SALON und er nimmt mich komplett gefangen. Nichts anderes hat Platz in meinen Gedanken, in meinem Kopf.

    Die Welt um mich herum nehme ich nur noch schemenhaft wahr. Heute ist SALON und er nimmt mich komplett gefangen. Nichts anderes hat Platz in meinen Gedanken, in meinem Kopf.

    .      Die Einführung zum Salon sowie die Zwischentexte sind ausgedruckt. Der Ablauf des Salons akribisch geplant. Ich habe ein gutes Gefühl. Und trotzdem merke ich die Aufregung in mir aufsteigen, ganz langsam aber unaufhaltsam. Ich denke, „warum kann ich nicht alles vergessen und ganz ruhig bleiben“. Je öfter ich so denke, desto mehr wächst sie, die Aufregung. Verstehen kann ich sie nicht. Es geht am Abend nur darum was ich möchte, in meinen eigenen vier Wänden, also warum? (more…)


  2. „Die Macht der Worte“

    Veröffentlicht am 25. Februar, 2013 von Carola Wiegand

    Eugenia Gortschakova, 1998, O.T.,  Öl/Lwd

    Eugenia Gortschakova, 1998, O.T., Öl/Lwd

    Die letzten Wochen, eigentlich sind es schon Monate, waren außerordentlich und ungeahnt.

    Entdeckungen sind schön und ich glaube je älter ich werde, je mehr nimmt meine Entdeckerlust zu. Deshalb war meine Freude, etwas entdeckt zu haben groß.
    Ich habe auch immer ein bißchen Respekt davor, etwas zu entdecken, weil man ja nie weiß, was man entdeckt. Eine gewisse Ehrfurcht vor dem Entdeckten. Es kann LÜGE oder WAHRHEIT sein.

    .      Ich habe WORTE entdeckt doch ich ahnte nicht, welche Macht Worte haben können. Manchmal verursachen Entdeckungen grenzen­losen Schmerz, Angst und Wut, da sie als neue Herausforderung daherkommen. Entdeckungen müssen keinesfalls respektvoll und vernünftig sein. Daher meine Ehrfurcht vorm Verstehen des Entdeckten und vor dem, was dann geschieht. (more…)


  3. Meine Fastengeschichte

    Veröffentlicht am 21. Februar, 2013 von Carola Wiegand

    An einem kühlen und trüben Märztag machte ich mich auf einen langen Weg in Richtung Süden. Wie beschwerlich er werden sollte aber auch wie hilfreich, ahnte ich nicht. Ich setzte mich in mein Auto, das meinen Namen trägt, weil wir so wunderbar zusammen passen und los ging das Abenteuer.
    Die Fahrt verlief ohne Zwischenfall, war vergnüglich für mich und ich hatte ein weiteres Mal die Bestätigung, daß ich eine sichere Autofahrerin bin. Das war keinesfalls immer so.
    Viel Zeit sollte nach meiner Fahrprüfung vergehen, bis ich ernsthaft anfing Auto zu fahren und ein eigenes besaß. Ich war lange Zeit der Meinung, daß Autofahren nichts für mich sei. Ich hatte große Angst davor, daß gerade an jenem Tag, an dem ich fahre, etwas Schreckliches passieren könnte. So spielte ich mir lange Zeit selbst Streiche und versagte mir das Vergnügen eigener Selbstbestätigung.
    . Diese Zeit ist lange vorbei. Inzwischen fahre ich mit meinem Auto überall hin und genieße es. Es gibt mir viel Selbstsicherheit. Das Geheimnis liegt nur im Üben und im Beistand einer wohlwollenden Person. So einfach ist es! Für mich wohlgemerkt ein langer Prozeß. Doch ich habe mich dieser Herausforderung des „Überallhinfahrens“ , auch der Langstreckenfahrten gestellt, habe sie gemeistert und genieße es heute, unaufgeregt und sicher unterwegs zu sein. (more…)


  4. „Fastenzeit – Glücklicher Verzicht?“

    Veröffentlicht am 19. Februar, 2013 von Carola Wiegand

    Die Fastenzeit beginnt am Aschermittwoch und endet am Ostersamstag. Wie ändert sich mein Leben, wenn ich  7 Wochen kein Alkohol trinke und keine Schokolade und kein Fleisch esse?  Ich will es ausprobieren.

    Die Fastenzeit beginnt am Aschermittwoch und endet
    am Ostersamstag. Wie ändert sich mein Leben, wenn ich
    7 Wochen kein Alkohol trinke und keine Schokolade und kein Fleisch esse? Ich will es ausprobieren.

    Ich habe mich in den vergangenen Jahren schon zweimal fürs Fastenwandern entschieden. Einmal im Schwarzwald und einmal im Thüringer Wald. Meine Beweggründe waren zweifelsfrei, die angeschlichenen Winter-Speckröllchen loszuwerden. Doch ich mußte jedes mal zur Kenntnis nehmen, daß dies keine Begründung zum Fasten sein darf!

    Meine Fastenerlebnisse, Einsichten und Wahrnehmungen habe ich in Meiner Fastengeschichte niedergeschrieben. In ihr ist von hoffnungsfroher Zuversicht, viel Quälendem und auch Schmerz zu lesen. Aber dennoch ging alles gut für mich aus. Ich erreichte mein Ziel, das ich nicht formulieren durfte und beendete das Fasten (eine Woche!) mehr vergnügt als geschunden, da die Hose rutschte. (more…)


  5. „Winterimpressionen“

    Veröffentlicht am 17. Februar, 2013 von Carola Wiegand

    Waagerecht und senkrecht wachsende Eiszapfen gibt es nur in Ruhla an    unserem Holzschuppen

    Waagerecht und senkrecht wachsende Eiszapfen gibt es nur in Ruhla an unserem Holzschuppen

    Mein winterlicher Arbeitsplatz. Wirklich sehr schön!  Aber ich gebe zu, mich inspiriert nichts mehr, als meine schöpferische Unordnung am PC.

    Mein winterlicher Arbeitsplatz. Wirklich sehr schön! Aber ich gebe zu, mich inspiriert nichts mehr, als meine schöpferische Unordnung am PC.

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  6. BuchTOUR

    Veröffentlicht am 16. Februar, 2013 von Carola Wiegand

    „Die Klatschmohnfrau“ – Noëlle Châtelet

     

    Lesen ist wunderbar.

    Lesen ist wunderbar.

    Vor kurzem war ich unterwegs und es war kalt, eben Winter. Zwischen zwei Terminen hatte ich Lust einen Kaffee zu trinken, um die Zeit zu überbrücken und mich aufzuwärmen. Zwei Stunden nur mit Kaffee und Leute beobachten, was ich eigentlich sehr gerne mache, erschienen mir an diesem Tag nicht erstrebenswert.
    Also mußte schnell ein Buch her. Ich ging in die erste Buchhandlung, die mir begegnete und fragte nach einem handlich-kleinen Buch im „Wohlfühl-Format’’ .

    Obwohl ich weder den Titel – Die Klatsch­mohn­frau – noch die Autorin: Noëlle Châtelet kannte war ich sofort begeistert vom Buchformat. Ein kleines Lesebändchen mit optischem und haptischem Vergnügen versprachen mir wohlige Lesefreude.

    Es ist die heitere Geschichte einer älteren Dame, Marthe, die in die Jahre gekommen ist. Mit 70 ist ihr das Leben vertraut. Sie lebt seit 20 Jahren als Witwe traditionell und einfach. Sie war fast 50 Jahre mit Edmond verheiratet einem Langweiler und Klugscheißer. Doch darum geht es in diesem wunderbaren Lesebändchen nur am Rande. (more…)


  7. „Die Kunst, sich neu zu erfinden“

    Veröffentlicht am 12. Februar, 2013 von Carola Wiegand

    LINDA & Carola als Verkleidungskünstlerinnen Linda ist Prinzessin und Oma Carola ihre Dienerin, hat ganz wunderbar funktioniert

    LINDA & Carola als Verkleidungskünstlerinnen
    Linda ist Prinzessin und Oma Carola ihre Dienerin, hat ganz wunderbar funktioniert

    Sich verkleiden ist herrlich. Man kann dann so leicht in eine neue Rolle schlüpfen. Doch Verkleiden ohne den Beistand einer süßen Enkel-Tochter geht schlecht. Aber wie kommt man sonst dazu, sich neu zu erfinden?

    Wenn ich darüber nachdenke, mußte ich mich mehr als einmal neu erfinden. Aber warum ist noch keiner auf die Idee gekommen, dafür eine Strategie zu entwickeln?

    Mit der Wende gab es einen ganzen Änderungskatalog, den ich zu bewältigen hatte. Alles änderte sich und mir wurde gesagt, wie ich mich zu ändern hatte. Klaglos eiferte ich, diesen Anforderungen zu genügen. Es gelang mir mal gut und mal weniger, da vieles im zwischenmenschlichen Miteinander nicht unserer DDR-Sozialisation entsprach. Meine Werthaltungen wurden einer großen Pluralisierung unterzogen. (more…)


  8. Fasching – oder jeder wie er will

    Veröffentlicht am 11. Februar, 2013 von Carola Wiegand

    vor_spiegel

    Ich mache mich zurecht. Fasching ist mir nicht sehr wichtig, trotzdem oder vielleicht deswegen gehe ich hin. Zurechtgemacht, wie ich bin, entfliehe ich meinem Alltag.
    Ich kann sein, wer ich will. Es erkennt mich ja keiner!
    Lange geflochtene Haare in orange – gefallen mir. Die habe ich vor 10 Jahren in Koh Samui (Thailand) bei 35 Grad am Strand gekauft. Sonst ist nichts anders an mir. Zuviel Verkleidung ist mir zuviel. René, der in Köln lebt sagt, daß sich dort zu Karneval praktisch jeder mit seinem Kostüm zum „Affen“ macht. In Köln ist das normal, in Seebach nicht.
    Bei mir ist nur auf dem Kopf Fasching, drinnen wenig. (more…)


  9. „Überraschen statt untertauchen“

    Veröffentlicht am 9. Februar, 2013 von Carola Wiegand

    cwiegand
    Egal ob ‚Altersavantgarde’, ‚Traumzielgruppe’ oder ‚Silversurfer’!
    Es ist, wie es ist. Die Zeit vergeht. Und ich mitten drin!
    Würde ich ernsthaft diese Tatsache beklagen oder bejammern, würde es meinen neuen Blog – calu’s-blues-blog – nicht geben. Ich fühle mich dem Alten wie dem Neuen verpflichtet und bin mit 50plus eine „junge Bloggerin“. Allein der Gedanke macht mich glücklich! (more…)