Juni, 2013

  1. Zahlenmythos

    Veröffentlicht am 21. Juni, 2013 von Carola Wiegand

    So bunt, wie das Leben

    So bunt, wie das Leben

    Meine Freundin ist 70 geworden und mir sind nicht wirklich herzlich-gelassene und beruhigende Worte eingefallen, um sie zu beglückwünschen. Egal welche ich wählte, sie hatten immer einen Hang ins Tröstliche, was ich eigentlich vermeiden wollte. Ist es gut in diesem Alter angekommen zu sein? Warum mache ich mir überhaupt diese Gedanken? Sicher weil ich in diesem Jahr 60 werde. Und mit 60 ist man alt, definitiv. Das habe ich oft von anderen gehört und lange Zeit auch gedacht. Eine Null steht für nichts, jedoch nach einer sechs verzehnfacht sie diese. Für meine Geldbörse wäre das ein Glücksumstand, für mich persönlich bedenklich. (more…)


  2. BuchTOUR

    Veröffentlicht am 3. Juni, 2013 von Carola Wiegand

    Das Blumenbild“ von Ursula Dorn

    Blumenbild-300Johannes Dicel, Seebachs großer Sohn, bildet den realen Hintergrund für eine mehr oder weniger frei erzählte Geschichte von Ursula Dorn. In ihrem Buch „Das Blumenbild“ begibt sie sich auf eine Reise in das dörfliche Leben von Seebach am Ende des Dreißigjährigen Krieges. Die persönliche Chronik des Johannes Dicel wird begleitet von stimmungsvollen Bildern des Lebens dieser Zeit und erzählt von seiner unendlichen Be­schwer­lichkeit und von Hoffnung. Umrahmt wird dieses -Heimatbild- von einer zarten, einnehmend-warmherzig beschriebenen Liebesgeschichte zwischen Johannes und Lisbeth.
    Dorn beschreibt den jungen Dicel ab 1695. Sie vermischt Reales und Verborgenes zu etwas Glaubhaftem. Zu einer Geschichte, die den Leser von Beginn an gefangen nimmt und bis zum Ende nicht wieder loslässt.

    Um es vorweg zu sagen, ein sehr lesenswertes Buch, das auch Leseabstinente begeistern wird!

    Wenn es heute um das Seebacher Schulwesen geht, und es geht oft darum, darf sein Name nicht fehlen – Johannes Dicel.
    Er wird am 10.10.1676 als siebtes Kind des Tagelöhners und Leinewebers Hanns Dicel in Seebach geboren, lernt das Handwerk eines Leinewebers und verdingt sich ebenfalls als Tagelöhner, wie sein Vater. Als Mutter und Vater sehr zeitig sterben, übernimmt ein Bruder das elterliche Anwesen und setzt Johannes mittellos und von Krankheit geschwächt, vor die Tür. (more…)