August, 2013

  1. Der Salon – ein Ort des Außertäglichen

    Veröffentlicht am 22. August, 2013 von Carola Wiegand

    Salon LEBENSKUNST. in Ruhla

    Salon LEBENSKUNST. in Ruhla

    Salons sind in der Tat ein schwer zu greifendes Sujet, obwohl der Begriff vielen durchaus vertraut ist. Denkt man an einen Friseursalon oder an edle Orte grenzenloser Glückseligkeit. Darüber möchte ich nicht berichten, sondern über jene, die gestaltet werden von einer Gastgeberin, der Salonière, und von künstlerischen Ambitionen. Salons hegen keinen Anspruch auf Homogenität. Jeder zeichnet sich durch seinen spezifischen Charakter aus, durch verschiedenste Themenschwerpunkte und die geladenen Gäste. Sie sind keine Orte allgegenwärtiger „Coolness“ sondern ein Ort des Außertäglichen, der Wärme und des aufmerksamen Gesprächs. Der Salon ist eine weibliche Domäne! Salonièren waren zu allen Zeiten Ausnahmeerscheinungen. Weitgereist, weltoffen und geistreich, so das gängige Klischee. Ihr allgemeines Ideal orientierte sich immer an ihrer Persönlichkeit und ihrer Ausstrahlung, doch spielten Qualitäten wie, Schönheit und Charme nicht selten eine beachtliche Rolle beim Gelingen des Salons. (more…)